09th Aug 2010

E.ON verteilt Briefe an ehemalige Gaskunden

Seit Ende Juli verteilt E.ON Hanse Briefe an ehemalige Gaskunden, was bei diesen für reichlich Verunsicherung sorgt. In den Schreiben wird den Kunden das Fehlen eines Energieliefervertrags unterstellt. Infolge dessen wird den betroffenen Verbrauchen der Abschluss einer teuren Ersatzversicherung nahe gelegt.

Viele der betroffenen ehemaligen Gaskunden sind verunsichert von den Briefen ihres vormaligen Gaslieferanten E.ON Hanse, welcher ihnen in dem Schreiben eine teure Ersatzversorgung anbieten will. Betroffen sind hiervon Gaskunden, die nach der Kündigung bei E.ON Hanse einen günstigeren Vertrag beim Anbieter Wemag unterschrieben haben.

Bislang gingen über tausend Beschwerden und Berichter irritierter und verärgerter Gaskunden bei den Verbraucherzentralen ein. Betroffen sind Gaskunden aus den Bundesländern Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

Hintergrund der Briefe

Der Gasanbieter E.ON Hanse hat rund 15.000 Kunden in den genannten Bundesländern die Gasversorgung gekündigt, woraufhin einige zu Wemag gewechselt haben. Dabei kann es in einigen Fällen bei der Übertragung der Datensätze zu Überschneidungen gekommen sein, woraus wiederum die missverständlichen Briefe des Gasanbieters E.ON Hanse resultierten.

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